Beznau 1: Hält der Stahl des Reaktordruckbehälters?

Der Reaktordruckbehälter des AKW Beznau 1 hat eine Aluminiumoxid Verunreinigung
Reaktordruckbehälter des AKW Beznau 1

Die Einschlüsse im Reaktordruckbehälter des AKW Beznau 1 sind nicht wie erst vermutet Wasserstoffeinschlüsse ähnlich wie bei den belgischen Reaktoren Doel3 und Thiange2, sondern Aluminiumoxideinschlüsse. Aluminiumoxid gehört nicht ins Grundmaterial eines Reaktordruckbehälters, das zeigt die Materialspezifikation «ASME Boiler and Pressure Vessel Code». Wie schwächen die Aluminiumoxideinschlüsse den Beznau-Reaktor?

Fokus Anti-Atom ist dieser Frage nachgegangen: Lesen Sie:

2016_10_24-beznau_rpv.pdf

Aluminium hat im Stahl für Reaktordruckbehälter nichts zu suchen!


 

Auf der Tagesordnung steht die vorläufige Ausserbetriebnahme

Verschiedene Containments während der Bauphase. Links ein US-Reaktor, bei welchem die Birne und der Torus schon stehen. Man sieht gut die vier Eckräume. Im rechten Bild von Mühleberg fehlen diese Eckräume, sie sind durch den sichtbaren Graben um den Torus verhindert.1 (Der Torus selbst ist schon durch die nächste Etage abgedeckt.)
Verschiedene Containments während der Bauphase. Links ein US-Reaktor, bei welchem die Birne und der Torus
schon stehen. Man sieht gut die vier Eckräume. Im rechten Bild von Mühleberg fehlen diese Eckräume, sie sind
durch den sichtbaren Graben um den Torus verhindert.1
(Der Torus selbst ist schon durch die nächste Etage
abgedeckt.)

Mühleberg vorsorglich ausser Betrieb nehmen! Fokus Anti-Atom bestreitet, dass das AKW Mühleberg vor den vorgesehenen Nachrüstungen länger am Netz bleiben darf. Bis 2017 will Mühleberg unter anderem Verbesserungen gegen die Überflutung im Reaktorkeller auf 11 Metern unter Boden und gegen das Auslaufen des Brennelemtbeckens treffen. Wie der weltweite Vergleich zeigt, erreicht das AKW nicht einmal den Stand der Technik der Sechziger Jahre – also seiner Generation. Zudem kritisiert Fokus Anti-Atom die Wahrscheinlichkeitsrechnungen des ENSI, welche das eigentliche Risiko verschleiern. In einem Schreiben an das ENSI fordert Fokus AntiAtom dieses auf, endlich Beweise für die Legitimation des derzeitigen Leistungsbetriebs das AKW auf den Tisch zu legen. Das ENSI habe sich bisher zu sehr von ökonomischen Faktoren beeinflussen lassen.

Weiterlesen: 2013_10_30-FAA-HIntergrund_zu_KKM