| Literatur Empfehlungen |
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Peter Jaeggi , Tschernobyl für immer 408 Seiten, mit 4farbigen Bildteilen, 4farbigen Informationskarten, broschiert, erscheint im Lenos Verlag Basel. |
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Wildi Tobias, Der Traum vom eigenen Reaktor Die schweizerische Atomtechnologieentwicklung 1945–1969 Chronos Verlag 2003, ISBN: 3-0340-0594-6 “Ein Werk wie das Versuchsatomkraftwerk Lucens explodiert nicht, denn es kann gar nicht explodieren.” (Alt-Bundesrat Hans Streuli 1962) Thema des Buches ist eines der umfangreichsten Industrieprojekte in der Geschichte der Schweiz: Die Entwicklung eines eigenen Reaktortyps. Während eines Jahrzehnts bemühten sich zahlreiche Industriefirmen, Bundesstellen, wissenschaftliche Institute und Elektrizitätsgesellschaften, den Anschluss der Schweiz ans Atomzeitalter zu sichern. Im waadtländischen Lucens begann der Bau eines unterirdischen Versuchsatomkraftwerkes mit einem im Inland entwickelten Schwerwasserreaktor. Als der Reaktor am 21. Januar 1969 in Betrieb genommen wurde, geschah das, was Alt-Bundesrat Streuli 1962 noch für unmöglich gehalten hatte: Ein Brennelement des Reaktors explodierte und verseuchte die gesamte Reaktorkaverne. Sie musste in der Folge in jahrelanger Arbeit dekontaminiert werden. Das Buch untersucht das Beziehungsnetz zwischen den zahlreichen Akteuren, das während des Innovationsprozesses entstand. Es stellt die Frage, inwieweit der institutionelle Rahmen innovationshemmend und somit massgeblich für den Misserfolg verantwortlich war. Diplomarbeit Zeman |
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Kupper Patrick, Atomenergie und gespaltene Gesellschaft Die Geschichte des gescheiterten Projektes Kernkraftwerk Kaiseraugst Chronos Verlag 2003, ISBN: 3-0340-0595-4 In der schweizerischen Gemeinde Kaiseraugst plante ein von der Motor-Columbus angeführtes, internationales Konsortium von 1965 bis 1989 den Bau eines Kernkraftwerkes. Schon die Planungsdauer macht deutlich, dass «Kaiseraugst» die üblichen Dimensionen eines technischen Projektes bei weitem sprengte. Neben seiner Karriere als elektrotechnisches Infrastrukturprojekt durchlief «Kaiseraugst» eine zweite Karriere als Projektionsfläche und Verhand.lungsraum für unterschiedlichste Vorstellungen gesellschaftlicher Entwicklung. Die beiden Karrieren entwickelten sich seltsam unterschiedlich. Auf der einen Seite machte das Projekt Jahrzehnte ungestümer Fortschritte in der Atomkraftwerkstechnologie mit. Auf der anderen Seite erlebte es den dramatischen Akzeptanzverlust dieser Technologie in der Gesellschaft. Nachdem die Atomkraftwerkspläne Mitte der 1960er Jahre allseits begrüsst worden waren, entwickelte sich das Vorhaben im folgenden Jahrzehnt zu einem politischen Streitgegenstand ersten Ranges. Anstatt Atomkerne begann das Projekt die schweizerische Gesellschaft zu spalten. Neben Bundesakten wertet die Studie erstmals die Bestände der verhinderten Bauherrin, der Kernkraftwerk Kaiseraugst AG, aus. Sie stellt die unterschiedlichen Akteure, ihre Allianzen und Interessen detailliert dar, analysiert die Mechanismen des wirtschaftlichen und des politischen Systems und diskutiert die Grundlagen gesellschaftlicher Machtausübung. Der Autor fragt nicht nur, warum das KKW Kaiseraugst nicht realisiert wurde. Er interessiert sich auch, wie es kommen konnte, dass in Kaiseraugst Grundwerte der schweizerischen Gesellschaft wie Demokratie, Rechtsstaat und Föderalismus, Wirtschaftsordnung, technischer Fortschritt und Umweltschutz zur Debatte gestellt wurden. |
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Susan Boos, Beherrschtes Entsetzen Das Leben in der Ukraine zehn Jahre nach Tschernobyl Rotpunktverlag 1996, ISBN: 3-85869-162-3 In dieser grossen Reportage berichten Bäuerinnen, Minister, Ärztinnen, Feuerwehrmänner, Arbeiterinnen, verzweifelte Eltern und besorgte WissenschaftlerInnen über den Schock, den Alltag und den Kampf um ihre Zukunft. Susan Boos erzählt die Geschichte dieser Menschen. Es ist die Geschichte einer Katastrophe, die im Westen noch lange nicht erkannt und in der Ukraine noch lange nicht bewältigt ist. |
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Susan Boos, Strahlende Schweiz Handbuch zur Atomwirtschaft Rotpunktverlag 1999, ISBN: 3-85869-167-4 Das AKW Beznau ist so alt, dass es sich nicht nachrüsten lässt. Mühleberg hat Risse im Kernmantel und darf trotzdem am Netz bleiben. Und Leibstadt gilt als Investitionsruine und produziert viel zu teuren Strom. Dennoch hat die Atomlobby praktisch freie Hand und versucht die Öffentlichkeit glauben zu machen, dass nur Atomstrom die Welt vor der Klimakatastrophe retten könne. Das Buch »Strahlende Schweiz« von Susan Boos legt dar, weshalb dies nicht stimmt, zeichnet aber auch die Anfänge der Schweizer Atomgeschichte nach, schildert die aktuellen Risiken der AKW Beznau, Mühleberg, Gösgen und Leibstadt und gibt einen Ausblick ins nächste Jahrtausend. «...wer gezielt vorgeht, geht gestärkt und mit fundiertem Faktenwissen in die tagesaktuelle Debatte», TA vom 9.6.99 |
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Grün gewinnt Die letzte Ölkrise und danach orell Füssli ISBN 3-280-05054-5 Wir nähern uns einer historischen Wende. Die Zeit des billigen Erdöls geht zu Ende. Ob der letzte Tropfen in 30 oder in 60 Jahren fliesst, ist ziemlich nebensächlich. Schon im laufenden Jahrzehnt - vor 2010 - wird die weltweite Ölförderung sinken. Dieses Ereignis wird unsere Energieversorgung auf den Kopf stellen. Der Wettlauf um die letzten Reserven hat längst begonnen. Aus dem Inhalt:
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Gorlebener Turmbesetzerinnen, Leben im Atomstaat Im atomaren Ausstiegspoker ist unser Widerstand der Joker Eigenverlag 1996, ISBN: 3-928117-06-8 TurmbesetzerInnen GbR, c/o Rondel, D-29439 Lüchow Die Kapitel: Radioaktive Irrwege, Atommüllrepublik Deutschland, Plutonium WAAn,Atomfilz, Justitia Atomaris, Leben im Widerstand, Sonnige Zukunft |
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Störfall Atomkraft Karl-W. Koch, Astrid Schneider und Ralph Thomas Kappler (Hrsg.) ISBN 978-3-88864-468-9 • 2010 • 288 Seiten aus dem Inhalt |
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Otto Höschle, Mergelprecht
vom Witschmont
Verein Stop Wellenberg, Postfach, 6371 Stans, ISBN: 3-9521461-0-2 |
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