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Das lange Leiden der Lakota
Vortragsabend mit Elder Charmaine White Face im Hotel Bern 15. September 2015 19:30 Uhr in Bern

Sprecherin der traditionellen Regierung der Oglala Tituwan Oceti Sakowin Great Sioux Nation, USA.
Das indigene Volk der Lakota leidet unter den gesundheitlichen Folgen radioaktiver Strahlung aus 3272 Altlasten des Uranbergbaus auf ihrem Stammesterritorium. Schutzlos ist die Gesundheit von zehn Millionen Menschen durch die hochgradige Verseuchung von Grundwasser, Flüssen und Seen betroffen. Neuerdings soll eine benachbarte Uranmine wieder in Betrieb gehen. Charmaine White Face kämpft für die Anerkennung ihrer Stammesrechte gegenüber den USA, gegen den Uranabbau, und fordert im Namen der Lakota die umfassende Renaturierung der Minen und die Bezahlung von Entschädigungen. Sie weilt zur Ständeratsdebatte über den Atomausstieg in Bern, denn es ist ihr ein zentrales Anliegen, dass die Schweiz schnell und ganz aus der Atomenergie aussteigt: Uranabbau − der erste Schritt der
nuklearen Produktionskette − hat nicht nur lokale, sondern globale Folgen.
Der reich bebilderte Vortrag ist auf Englisch, mit Übersetzung auf Deutsch.
Ein Anlass organisiert durch:
Incomindios
Fokus-Anti-Atom
atomausstieg.ch
Mühleberg-Ver-fahren
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Einladung |
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Mühleberg: Gehört zu den ältesten AKW der Welt
Im April 2015 wurden gemäss der IAEA
(PRIS)
in Japan 5
Reaktoren definitv vom Netz genommen. Damit ist Mühleberg
unter den ältesten AKW der Welt weiter nach hinten/vorne
gerutscht. Die Erst-Inbetriebnahme des AKW erfolgte 1971 nach
einem Brand im AKW ging es dann erst 1972 ans Netz. Demnach
rangiert das AKW Mühleberg als zwölft- (1971) oder zwanzigst
(1972) ältestes AKW der 238 Weltweit installierten
konventionell genutzten Atom-Reaktoren. Insgesamt sind 3
der fünf Schweizer AKW unter den ältesten Reaktoren der Welt.
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Älteste AKW der Welt |
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Mühleberg: ENSI betrügt sich
selbst? |
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Heute 27. Januar 2015 präsentiert das ENSI die
Stellungnahme zum
eingereichten Mühleberg Nachrüstkonzept der BKW. Das Erdbeben wird
neu zur
grössten Mühleberg Bedrohung! Es bleibt nur noch das Accident Management.
Der Anteil des Erdbebens als Auslöser für alle Kernschäden ist auf 83%
hochgeschnellt: Das
Verhältnis Erdbeben-CDF zu Gesamt-CDF beträgt 7,17 x
10-6
pro Jahr zu
8,61 x 10-6
pro Jahr!
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Medieneinladung ENSI

1. Reaktion

Medienmitteilung |
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35 Organisationen machen Druck auf
Nachrüstungen in Mühleberg |
35 Anti-Atom-, Umwelt-,
Menschenrechtsorganisationen und Parteien verlangen sofortige
Massnahmen gegen die nunmehr über drei Jahre dauernde
Verschleppung von Nachrüstkonzepten im AKW Mühleberg. Sie
fordern zu diesem Zweck vom Departement für Umwelt, Verkehr,
Energie und Kommunikation UVEK in einem Brief vom 20. Oktober
2014, die Verordnung zur Ausserbetriebnahme von
Kernkraftwerken ABNV auf schnellstem Weg im Sinne einer
superprovisorischen Verfügung zu präzisieren. Das AKW
Mühleberg verletzt mehrfach die offiziellen Risikogrenzwerte
und soll deshalb nach Inkraftsetzung der Verfügung sofort
ausser Betrieb genommen werden und nur dann wieder in Betrieb
gehen können, wenn belegt ist, dass im AKW ausreichende
Nachrüstungen durchgeführt worden sind.
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http://www.abschaltenstattaussitzen.ch/Medien/News/ |
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Brief an UVEK

Medienmitteilung |
MÜHLEBERG AUF DER TAGESORDNUNG
STEHT DIE VORLÄUFIGE AUSSERBETRIEBNAHME, NICHT EIN SPIEL AUF ZEIT
Fokus Anti-Atom wehrt sich entschieden gegen das Vorgehen der BKW,
welche mit einer minimalen Nachrüstung auf Zeit spielt:
Das AKW Mühleberg hat keine Reserven. Schon gar nicht sind die
Nachrüstungen von der Laufzeit bis 2019 abhängig, die kommuniziert werden (und nirgends verbindlich festgelegt sind). Es
geht nicht um Alterungsprozesse, bei denen man gewisse Margen ausreizen
kann, sondern um eine grundsätzlich falsche Bauweise des AKW Mühleberg.
Deshalb ist es falsch, zu glauben, es brauche für 5 Jahre weniger
Nachrüstungen als für 10 Jahre und mehr.
- Das AKW Mühleberg ist das einzige
AKW der Welt, welches
sämtliche Notkühlpumpen im Keller ("Ebene -11m") direkt unter dem
ringförmigen Wasserreservoir (Torus, 27 m Durchmesser!) für die
Notkühlung aufgestellt hat.
- Alle AKW des Mühleberg-Typs
verfügen über separierte,
brand- und überflutungsgeschützte Räume, in welche die Pumpen
untergebracht sind. Eine schlechtere Position kann man sich nicht
vor-stellen. Nur Ökonomische Gründe haben eine andere Platzierung
verhindert.
- Nicht nur ein Leck im Torus, auch
etliche weitere Szenarien
von Lecks und Rohrbrü-chen, sogar ein Leck im Brennelementbecken auf
der obersten Etage des AKW Müh-leberg kÖnnen zu einer überflutung
führen.
- Dass Wassermassen direkt von der
obersten in die unterste
Etage einer Atomanlage gelangen und diese letzte überfluten kÖnnen,
legt ein weiteres Zeugnis vom katastro-phalen Zustand von Mühleberg ab.
- Die Pumpen sind nicht auf dem
Stand der Technik, sie sind
nicht gegen Spritzwasser von Sprinkleranlagen etc. geschützt .
- Das Pumpsystem, welches die
überflutung auf der Ebene -11m
verhindern soll, ist viermal zu klein dimensioniert, und die
Halterungen taugen nicht gegen Erdbeben. Auch hier hat man
jahr(zehnte)elang gespart.
Die ursprünglich
vorgesehenen, weit über 100
Millionen Franken teure Nachrüstungen hätten die Baustruktur an die
Grenzen belastet und neue, komplizierte Bohrungen erfordert; das mag
auch ein Grund sein, weshalb dieses Projekt aufgegeben wurde.
Dass das ENSI diese Zustände geduldet und in den Verfahrensschriften
vor dem Bundesgericht sogar mit Nachdruck auf unsere Kritik hin
verteidigt hat, spricht Bände. Erst als 2011 bei Berechnungen zu hohe
Wahrscheinlichkeitszahlen für eine Kernschmelze mit früher massiver
Verseuchung der Umwelt herauskamen, wurde das ENSI aufgeschreckt.
Die jetzt angekündigten Nachrüstungen mit dem
prognostizierten Laufzeitende zeigen, dass der BKW die Sicherheit egal
ist: Die Betreiber tanzen dem Überwacher auf der Nase herum.
Die BKW hat die gesetzlichen Anforderungen für die Einhaltung der
Strahlenschutzverordnung nie bewiesen. Das AKW muss aus rechtlichen
Gründen sofort vom Netz gehen, bis die Nachrüstungen erfolgt sind.
Ausschlaggebend dafür ist die Ausserbetrienahmeverordnung.
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