ENSI
Letzte Änderung: 29.06.2014
Das eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI ist die Aufsichtsbehörde des Bundes für die nukleare Sicherheit und Sicherung der schweizerischen Kernanlagen. Es hat am 1. Januar 2009 seine Tätigkeit als Nachfolgeorganisation der Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen HSK aufgenommen. Zitat ab der ENSI Homepage: "Aufgaben und Personal blieben gleich, doch während die HSK zum Bundesamt für Energie gehörte, ist das ENSI eine unabhängige Öffentlich-rechtliche Anstalt - vergleichbar mit der SUVA oder dem Institut für geistiges Eigentum." Wers glaubt! Sitz des ENSI ist Brugg im Kanton Aargau.
ENSI auf Wikipedia
Eidgenössisches Nuklearsicherheitsinspektorat www.ensi.ch
 
Bis 2009

Hauptabteilung für die Sichrheit der Kernanlagen HSK

Auszug aus dem ENSI-Gesetz

Art. 2 Aufgaben
1 Das ENSI erfüllt die Aufgaben, die ihm gemäss der Kernenergiegesetzgebung, der Strahlenschutzgesetzgebung, der BevÖlkerungs- und Zivilschutzgesetzgebung und den Vorschriften betreffend die BefÖrderung von gefährlichen Gütern übertragen
sind.
2 Es wirkt bei der Vorbereitung von Erlassen in den Bereichen nach Absatz 1 mit und vertritt die Schweiz in internationalen Gremien.
3 Es kann Projekte der nuklearen Sicherheitsforschung unterstützen.
4 Es kann für einzelne Aufgaben Dritte beiziehen.

Art. 3 Dienstleistungen
Das ENSI kann gegen ein marktübliches und mindestens kostendeckendes Entgelt für ausländische BehÖrden Dienstleistungen erbringen, soweit dies die zeitgerechte Erfüllung seiner Aufgaben nicht beeinträchtigt.

Art. 4 Qualitätssicherung
1 Der Bundesrat bestimmt die grundlegenden Anforderungen an die Qualitätssicherung des ENSI.
2 Das ENSI lässt die Qualität der Aufgabenerfüllung und der Dienstleistungen durch eine externe Stelle periodisch überprüfen und sorgt für die langfristige Qualitätssicherung.

2014.06.28 Der Bund: Atomaufsicht ignoriert Vorgaben der IAEA
2013.11.28 WoZ Das_ENSI_tut_als_ob_es_etwas_taete
2011.08.16

Medienmitteilung: ENSI-Verfügungen und EU-Stresstests: Mitbestimmung verlangt

13 Organisationen der drei AKW-Standortkantone verlangen in einem offenen Brief an Bundesrätin Doris Leuthard uneingeschränkte Akteneinsicht und Mitbestimmungsmöglichkeiten anlässlich der Verfahren im Gefolge der Atomkatastrophen in Japan.

2011.07.17

Der Sonntag: "Ex-Chef der Atomkommission fordert Oberaufsicht für Ensi "

Fokus Anti-Atom legt sein neuestes Hintergrundpapier zum Unfall von Fukushima auf und zeigt: das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) unterschlägt die technischen Sicherheitsprobleme und versäumt seine gesetzliche Pflicht, die Sicherheit der Schweizer AKW nach den neuen Erkenntnissen aus Fukushima Daiichi zu prüfen. Die Reaktion des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspekorats Ensi auf Fukushima sei unprofessionell, sagt Walter Wildi. Die Behörde sei zu einer unabhängigen Aufsicht nicht fähig. Ein neuer Bericht von Fokus Anti-Atom wirft zudem Fragen zum Vorgehen der Behörde auf. Weitere Informationen:

Hintergrundbericht: ENSI unterschlägt technische Sicherheitsprobleme in Fukushima hochauflÖsend

2011.07.15 "Ensi-Unabhängigkeit erneut in Frage gestellt"
2011.07.11 Medienmitteilung: "ENSI, PR-Abteilung der BKW?"
2011.07.10 "Abwiegeln und ignorieren: AKW-Aufsicht zeichnet sich durch Nichtstun aus."
2011.06.27

Medienmitteilung: "Sicherheitsattest für Schweizer AKWs basiert auf Fehlaussagen des ENSI zu Fukushima"

Hintergrundpapier "Fehleinschätzungen des ENSI" New York Times "Hidden Dangers" vom 17. Mai 2011

2011.05.03

Ex-Atomaufseher: «Schwache Atomaufsicht vermutlich gewollt»

1998.08

Info 50 der Aktion Mühleberg stillegen. ENSI Unabhängig?

Home