{"id":392,"date":"2015-11-02T00:41:50","date_gmt":"2015-11-01T23:41:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fokusantiatom.ch\/?page_id=392"},"modified":"2023-11-27T13:01:02","modified_gmt":"2023-11-27T12:01:02","slug":"lexikon-stichworte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/?page_id=392","title":{"rendered":"Lexikon-Stichworte"},"content":{"rendered":"<table class=\"alignleft\" style=\"border-color: #c9c5c5;\" border=\"1\" width=\"750\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><strong><a href=\"http:\/\/www.bfe.admin.ch\/radioaktiveabfaelle\/01275\/02612\/?lang=de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AGNEB<\/a><\/strong><\/td>\n<td width=\"80%\">Arbeitsgruppe des Bundes f\u00fcr die nukleare Entsorgung. Im Februar 1978 setzte der Bundesrat die Arbeitsgruppe des Bundes f\u00fcr die nukleare Entsorgung (AGNEB) ein. Die AGNEB hat den Auftrag, die Arbeiten zur nuklearen Entsorgung in der Schweiz zu verfolgen, zuhanden des Bundesrates Stellungnahmen zu Fragen der nuklearen Entsorgung zu erarbeiten, die Bewilligungsverfahren auf Bundesebene zu begleiten und Fragen der internationalen Entsorgung zu behandeln.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><strong><a href=\"https:\/\/www.naz.ch\/de\/dokumentation\/uebungen.html\">AWP<\/a><\/strong><\/td>\n<td width=\"80%\">Atomwarnposten: \u00fcber die ganze Schweiz verteilt befinden sich 108 Atomwarnposten (AWP) bei Kantonspolizei, Grenzwacht und Feuerwehr. Die AWP werden im Notfall von der\u00a0<a href=\"https:\/\/www.naz.ch\/de\/dokumentation\/uebungen.html\">NAZ<\/a>\u00a0aktiviert und messen die Ortsdosisleistung in ihrer unmittelbaren Umgebung.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><a href=\"http:\/\/www.axpo.ch\/\"><strong>AXPO<\/strong><\/a><\/td>\n<td width=\"80%\">Der Axpo Konzern besteht aus der Axpo Holding AG, den\u00a0<a href=\"https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/HTMFILES\/www.nok.ch\">Nordostschweizerischen Kraftwerken NOK<\/a>, der Axpo AG (Handel und Verkauf),\u00a0<a href=\"http:\/\/www.egl.ch\/\">Elektrizit\u00e4tsgesellschaft Laufenburg AG (EGL)<\/a>, den\u00a0<a href=\"http:\/\/www.ckw.ch\/\">Centralschweizerischen Kraftwerke (CKW)<\/a>, sowie der Axpo Informatik AG.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/page\/?source=\/nano\/technik\/145512\/index.html\">Altreaktoren<\/a><\/td>\n<td width=\"80%\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=f6Qn9g_B_y0&amp;feature=player_embedded\">Atomunf\u00e4lle<\/a><\/td>\n<td width=\"80%\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><a href=\"http:\/\/www.bfe.admin.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>bfe<\/strong><\/a><a href=\"http:\/\/www.bfe.admin.ch\/\">bfe.admin.ch<\/a><\/td>\n<td width=\"80%\"><strong>Bundesamt f\u00fcr Energie<\/strong>: Vorbereitung der Gesetzgebung und Vollzug der Energiepolitik, insbesondere in den Bereichen Rationelle Energienutzung, Erneuerbare Energien, Energietechniken und -systeme, Atomanlagen und -materialien sowie Strahlenschutz (Bewilligungsverfahren, Aufsicht), Rohrleitungen (Konzessionen, Plangenehmigung), Elektrizit\u00e4t; Energiestatistik und -perspektiven; Aktionsprogramm \u00abEnergieSchweiz\u00bb; Vertr\u00e4ge mit dem Ausland und internationale Zusammenarbeit.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><a href=\"http:\/\/www.bkw-fmb.ch\/\"><strong>BKW<\/strong><\/a><\/td>\n<td width=\"80%\">Bernische Kraftwerke BKW FMB Energie AG: Kantonal Bernisches Energieunternehmen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><\/td>\n<td width=\"80%\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><strong><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kohlenstoffdioxid\">CO2<\/a><\/strong><\/td>\n<td width=\"80%\">Den Treibhauseffekt entdeckte die Atomwirtschaft schon fr\u00fchzeitig als Mittel, um die Kernenergie salonf\u00e4hig zu machen. Vor dem Hintergrund der globalen Klima-ver\u00e4nderung verlangt die Atomwirtschaft die Neubewertung der Kernenergie. Dabei hat sie vordergr\u00fcndig die Argumente auf ihrer Seite, denn Atomkraftwerke blasen bekanntlich nur wenig Treibhausgase in die Atmosph\u00e4re. So sieht sich die Lobby als &#8222;Geheimwaffe&#8220; gegen den globalen Hitzestau. Da\u00df sie in dieser Rolle eine glatte Fehlbesetzung ist zeigt der genauere Blick auf die Klima- und Energieszenarien der Branche. Wenn die Emissionszahlen die \u00f6kologische Wahrheit sagen sollen, mu\u00df auch der Energieeinsatz der sogenannten Proze\u00dfkette ber\u00fccksichtigt werden. Bei der Atomenergie ist sie besonders aufwendig: sie beginnt mit der F\u00f6rderung von Uranerz, f\u00fchrt \u00fcber die Uranaufbereitung zur extrem energie-intensiven Urananreicherung und schlie\u00dflich zur Brennelementefertigung. \u00fcberall wird Energie verbraucht und damit CO2 emittiert. Wissenschaftler haben einen Wert von insgesamt 54g CO2 pro kWh Atomstrom errechnet. Es ist absurd, eine Quelle der Umweltzerst\u00f6rung durch eine andere ersetzen zu wollen.<a href=\"http:\/\/www.sf.tv\/sendungen\/kassensturz\/manual.php?catid=kassensturzsendungsartikel&amp;docid=20070306_Atomdebatte--Warum-auch-AKWs-dem-Klima-schaden\">Beitrag auf SF1 zum Verh\u00e4ltniss Atomkraft CO2<\/a><\/p>\n<p>Pr\u00e4sentation\u00a0<a href=\"http:\/\/www.authorstream.com\/Presentation\/Arkwright26-53742-nuclear-energy-produce-no-co2-Mining-mine-mill-Milling-Neutralisation-Tailings-ponds-Ha-does-en-Education-ppt-powerpoint\/\">Nuklear Power and CO2<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Druckwasserreaktor\">DWR \/ PWR<\/a>Druckwasserreaktor<\/td>\n<td width=\"80%\">Pressurized Water Reactor \/ Druck Wasser Reaktor (Beznau I+II, G\u00f6sgen)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><a href=\"http:\/\/www.egl.ch\/\"><strong>EGL<\/strong><\/a><\/td>\n<td width=\"80%\">Die EGL (Elektrizit\u00e4ts-Gesellschaft Laufenburg AG) ist ein europ\u00e4isches Energiehandelsunternehmen mit eigenen Assets. Sie geh\u00f6rt zur\u00a0<a href=\"http:\/\/www.axpo.ch\/\">Axpo Gruppe<\/a>. EGL ist an Italienischen Gaskombikraftwerken beteiligt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><a href=\"http:\/\/www.ensi.ch\/\"><strong>ENSI (fr\u00fcher HSK)<\/strong><\/a><\/td>\n<td width=\"80%\">Das eidgen\u00f6ssische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI ist die &#8222;Aufsichtsbeh\u00f6rde&#8220; des Bundes f\u00fcr die nukleare Sicherheit und Sicherung der schweizerischen Kernanlagen. Es hat am 1. Januar 2009 seine T\u00e4tigkeit als Nachfolgeorganisation der Hauptabteilung f\u00fcr die Sicherheit der Kernanlagen HSK aufgenommen. Aufgaben und Personal blieben gleich, doch w\u00e4hrend die HSK zum Bundesamt f\u00fcr Energie geh\u00f6rte, sollte das\u00a0ENSI eine &#8222;unabh\u00e4ngige&#8220; \u00f6ffentlich-rechtliche Anstalt &#8211; vergleichbar mit der SUVA oder dem Institut f\u00fcr geistiges Eigentum sein. Sitz des ENSI ist W\u00fcrenlingen und ab 2010 Brugg im Kanton Aargau. ! Neue Adresse ab 25. Januar 2010: Eidgen\u00f6ssisches Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI, Industriestrasse 19, CH-5200 Brugg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><strong><a href=\"http:\/\/www.ensi-rat.ch\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ENSI- Rat<\/a><\/strong><\/td>\n<td width=\"80%\">\n<p class=\"WSubtitle\"><span class=\"WText\">Auszug aus dem <a href=\"http:\/\/www.ensi.ch\/fileadmin\/files\/de\/dasensi\/ENSIG.pdf\">ENSI-Gesetz<\/a><\/span><\/p>\n<p class=\"WText\">Art. 6 ENSI-Rat<br \/>\n1. Der ENSI-Rat ist das strategische und das interne Aufsichtsorgan des ENSI.<br \/>\n2. Der ENSI-Rat besteht aus f\u00fcnf bis sieben fachkundigen Mitgliedern. Diese werden f\u00fcr eine Amtsdauer von vier Jahren gew\u00e4hlt. Jedes Mitglied kann zweimal wieder gew\u00e4hlt werden.<br \/>\n3. Der Bundesrat w\u00e4hlt die Mitglieder des ENSI-Rates und bestimmt die Pr\u00e4sidentin oder den Pr\u00e4sidenten und die Vizepr\u00e4sidentin oder den Vizepr\u00e4sidenten. Die Mitglieder des ENSI-Rates d\u00fcrfen weder eine wirtschaftliche T\u00e4tigkeit aus\u00fcben noch<br \/>\nein eidgen\u00d6ssisches oder kantonales Amt bekleiden, welche geeignet sind, ihre Unabh\u00e4ngigkeit zu beeintr\u00e4chtigen.<br \/>\n4. Der Bundesrat legt die Entsch\u00e4digungen der Mitglieder des ENSI-Rates fest. F\u00fcr das Honorar der Mitglieder des ENSI-Rates und die weiteren mit diesen Personen vereinbarten Vertragsbedingungen gilt Artikel 6a Abs\u00e4tze 1\u20135 des Bundespersonalgesetzes<br \/>\nvom 24. M\u00e4rz 20003 sinngem\u00e4ss.<br \/>\n5. Der Bundesrat kann die Mitglieder des ENSI-Rates aus wichtigen Gr\u00fcnden abberufen.<\/p>\n<p class=\"WText\">6. Der ENSI-Rat hat folgende Aufgaben:<br \/>\na. Er legt die strategischen Ziele f\u00fcr jeweils vier Jahre fest.<br \/>\nb. Er beantragt dem Bundesrat die vom Bund zu erbringenden Abgeltungen.<br \/>\nc. Er erl\u00e4sst das Organisationsreglement.<br \/>\nd. Er erl\u00e4sst unter Vorbehalt der Genehmigung durch den Bundesrat das Personalreglement.<br \/>\ne. Er erl\u00e4sst unter Vorbehalt der Genehmigung durch den Bundesrat die<br \/>\nGeb\u00fchrenordnung.<br \/>\nf. Er erl\u00e4sst die dem ENSI vom Bundesrat delegierten Ausf\u00fchrungsbestimmungen.<br \/>\ng. Er w\u00e4hlt die Direktorin oder den Direktor und die weiteren Mitglieder der<br \/>\nGesch\u00e4ftsleitung.<br \/>\nh. Er \u00fcberwacht die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung und die Aufsichtst\u00e4tigkeit.<br \/>\ni. Er ist f\u00fcr eine ausreichende Qualit\u00e4tssicherung und ein ad\u00e4quates betriebliches<br \/>\nRisikomanagement verantwortlich.<br \/>\nj. Er setzt eine interne Revision ein und sorgt f\u00fcr die interne Kontrolle.<br \/>\nk. Er genehmigt den Voranschlag und die Jahresrechnung.<br \/>\nl. Er erstellt den T\u00e4tigkeitsbericht mit Angaben zur Aufsicht, zum Stand der<br \/>\nQualit\u00e4tssicherung und zum Zustand der Kernanlagen sowie den Gesch\u00e4ftsbericht<br \/>\n(Jahresbericht, Bilanz mit Anhang, Erfolgsrechnung, Pr\u00fcfungsbericht<br \/>\nder Revisionsstelle) und unterbreitet sie dem Bundesrat zur Genehmigung.<br \/>\n7. Der ENSI-Rat kann die Kompetenz zum Abschluss einzelner Gesch\u00e4fte an die<br \/>\nGesch\u00e4ftsleitung \u00fcbertragen.<\/p>\n<table border=\"0\">\n<tbody>\n<tr class=\"WText\">\n<td>2011.05.03<\/td>\n<td>BZ<\/td>\n<td><a class=\"WLink\" href=\"http:\/\/www.bernerzeitung.ch\/schweiz\/standard\/Atomaufsicht-Chef-tritt-in-den-Ausstand\/story\/15162251\">Atomaufsicht: Chef tritt in den Ausstand<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"WText\">\n<td>2011.04.30.<\/td>\n<td>20 Min<\/td>\n<td><a href=\"http:\/\/www.20min.ch\/news\/schweiz\/story\/Chef-der-AKW-Pruefer-hatte-Mandat-der-BKW-30807289\">Chef der AKW-Pr\u00fcfer hatte Mandat der BKW<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><strong><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Energieversorgungsunternehmen\">EVU<\/a><\/strong><\/td>\n<td width=\"80%\">Abk\u00fcrzung f\u00fcr\u00a0<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Energieversorgungsunternehmen\">Energie Versorgungs Unternehmen<\/a>\u00a0z.B. BKW<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><a href=\"https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/HTMFILES\/Hintergrund\/F_Fessenheim\/F_PWR_Fessenheim.htm\">Fessenheim (F)<\/a>AKW<\/td>\n<td width=\"80%\"><strong>Energiebezug BKW<\/strong>: 10%<br \/>\n<strong>Installierte Leistung<\/strong>: 1&#8217;800 MW<br \/>\n<strong>Mittl. Jahresproduktion<\/strong>: 10,9 TWh<strong>Anzahl Reaktoren<\/strong>: 2 Druckreaktoren \u00e0 900 MW<strong>Inbetriebnahme<\/strong>: 1977<br \/>\n<strong>Web<\/strong>:\u00a0<a href=\"http:\/\/www.edf.fr\/index.php4?coe_i_id=35066\">Fessenheim<\/a>Das Kernkraftwerk Fessenheim liegt ca. 30km \u00f6stlich von Mulhouse, am Ufer des Elsass-Kanals. Die BKW bezieht Strom aus Fessenheim \u00fcber die Kernbeteiligungsgesellschaft KBG (CNP), an welcher die BKW, NOK und EOS zu gleichen Anteilen beteiligt sind.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><a href=\"http:\/\/www.bfe.admin.ch\/themen\/00511\/00516\/index.html?lang=de\">Forschung<\/a><\/td>\n<td width=\"80%\">Gem\u00e4ss der Eidgen\u00f6ssischen Energieforschungskommission (CORE) m\u00fcssen im Gebiet der Kernenergieforschung die Schwerpunkte bei der &#8222;Sicherheitsforschung&#8220; und der Entsorgung radioaktiver Abf\u00e4lle liegen. Bei der Kernfusion erwartet sie hoch stehende Forschungsbeitr\u00e4ge im Rahmen von internationalen Projekten.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><a href=\"http:\/\/www.iaea.org\/\"><strong>IAEA<\/strong><\/a><\/td>\n<td width=\"80%\">International Atomic Energy Agency: Die IAEA ist eine UN-Organisation, die 1957 gegr\u00fcndet wurde und deren Sitz in Wien ist. Die IAEA hat derzeit 127 Mitglieder, d.h. nicht alle UNO Staaten sind bei der IAEA. Die IAEA soll als Kontrollinstrument dienen, darf allerdings keine Sanktionen verh\u00e4ngen, sondern nur die \u00d6ffentlichkeit informieren. Sie &#8222;sollte&#8220; die friedliche Nutzung spaltbaren Materials f\u00f6rdern.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><a href=\"http:\/\/www.bfe.admin.ch\/themen\/00544\/00550\/index.html?lang=de\">Kernenergiegesetz<\/a><\/td>\n<td width=\"80%\">Das Schweizerische\u00a0<a href=\"http:\/\/www.bfe.admin.ch\/themen\/00544\/00550\/index.html?lang=de\">Kernenergiegesetz<\/a>\u00a0hiess zuvor Atomgesetz. Wurde 2003 neu \u00dcberarbeitett und in Kraft gesetzt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\">Kinderkrebs<\/td>\n<td width=\"80%\">In Bearbeitung die CH Studie<a href=\"http:\/\/www.canupis.ch\/\">\u00a0Canupis<\/a>\u00a0AKW und Kinderkrebs, mitfinanziert vo der BKW.\u00a0<a href=\"http:\/\/www.ippnw.de\/commonFiles\/pdfs\/Atomenergie\/Hintergrundpapier_canupis-studie.pdf\">Kritik der IPPNW an Studie<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><a href=\"http:\/\/www.bfe.admin.ch\/kns\/\"><strong>KNS (fr\u00fcher KSA)<\/strong><\/a><\/td>\n<td width=\"80%\">Komission f\u00fcr die Sicherheit der Atomanlagen: Die KSA ber\u00e4t Bundesrat und Departement UVEK in Fragen der nuklearen Sicherheit von Atomanlagen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><a href=\"http:\/\/www.ksr-cpr.admin.ch\/\"><strong>KSR<\/strong><\/a><\/td>\n<td width=\"80%\">Eidgen\u00f6ssische Kommission f\u00fcr Strahlenschutz und \u00fcberwachung der Radioaktivit\u00e4t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><strong><a href=\"https:\/\/www.naz.ch\/de\/themen\/messnetze.html\">LUSAN<\/a><\/strong><\/td>\n<td width=\"80%\">Das Luftsammlernetz LUSAN wird aus folgenden Teilnetzen gebildet: &#8211; 12 Laboratorien von Bund und Kantonen sind mit mobilen Iod- und Aerosolsammlern ausger\u00fcstet, den sogenannten mobilen Luftsammlern (Moblusa). Der Einsatz der Moblusa erfolgt im Ereignisfall gem\u00e4ss Aufgebot der NAZ.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><strong><a href=\"http:\/\/www.ensi.ch\/index.php?id=69&amp;L=0\">MADUK<\/a><\/strong><\/td>\n<td width=\"80%\">Die Hauptabteilung f\u00fcr die Sicherheit der Atomanlagen (HSK) betreibt das Messnetz f\u00fcr die automatische Dosisleistungs\u00fcberwachung in der Umgebung der Atomkraftwerke (MADUK). An insgesamt 57 Stellen im Umkreis von jeweils 5 km um die Atomkraftwerke wird die Ortsdosisleistung gemessen. Auch dieses Netz verf\u00fcgt \u00fcber eine Alarmeinrichtung. Die MADUK-Daten werden von der HSK ausgewertet und dienen der kleinr\u00e4umigen \u00fcberwachung der externen Strahlung rund um die Atomkraftwerke<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><strong><a href=\"https:\/\/www.naz.ch\/de\/aktuell\/tagesmittelwerte.shtml\">NADAM<\/a><\/strong><\/td>\n<td width=\"80%\">Die NAZ ist verantwortlich f\u00fcr das Netz f\u00fcr automatische Dosisalarmierung und -messung (NADAM). Das NADAM-Netz umfasst 58 \u00fcber die ganze Schweiz verteilte Stationen, die sich bei den Wetterstationen von MeteoSchweiz befinden. Die NADAM-Sonden messen die Ortsdosisleistung, die zusammen mit den lokalen Niederschlagsmengen im 10-Minuten Intervall an MeteoSchweiz in Z\u00fcrich \u00fcbermittelt wird. Das NADAM-Netz verf\u00fcgt \u00fcber eine Alarmeinrichtung.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><a href=\"http:\/\/www.nagra.ch\/\">NAGRA<\/a><\/td>\n<td width=\"80%\">Die NAGRA ist von allen Verursachern (vor allem den AKW Betreibern) radioaktiver Abf\u00e4lle beauftragt den entstandenen und zuk\u00fcnftig anfallenden Atomm\u00fcll zu entsorgen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><a href=\"https:\/\/www.naz.ch\/\"><strong>NAZ<\/strong><\/a><\/td>\n<td width=\"80%\">Der Bereich A in der NAZ bearbeitet alle Fragestellungen im Zusammenhang mit Radioaktivit\u00e4t. Im Vordergrund stehen dabei Ereignisse mit vermuteter oder erh\u00f6hter Radioaktivit\u00e4t. Sie reicht von radiologischen Betriebs- und Transportunf\u00e4llen, \u00fcber St\u00f6rf\u00e4lle in in- und ausl\u00e4ndischen Atomkraftwerken bis zu milit\u00e4rischen Atomwaffenexplosionen bzw. -unf\u00e4llen. In j\u00fcngerer Zeit muss sich die NAZ auch vermehrt mit diversen Bedrohungsformen des Nuklearterrorismus auseinandersetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><a href=\"http:\/\/www.nok.ch\/\"><strong>NOK<\/strong><\/a><\/td>\n<td width=\"80%\">Nord Ostschweizerische Kraftwerke: Die Nordostschweizerischen Kraftwerke AG (NOK) sind eine Tochtergesellschaft der Axpo Holding AG.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><a href=\"http:\/\/www.atomenergie.ch\/\"><strong>Nuklearforum Schweiz<\/strong><\/a>www.Atomenergie.ch<\/p>\n<p>fr\u00fcher SVA<\/td>\n<td width=\"80%\">Das Nuklearforum Schweiz fr\u00fcher Schweizerische Vereinigung f\u00fcr Atomenergie SVA\u00a0<a href=\"http:\/\/www.atomenergie.ch\/_upl\/files\/Statuten_Nuklearforum.pdf\">setzt sich ein f\u00fcr<\/a>\u00a0die breite Anwendung nuklearer Techniken in Medizin, Industrie und Forschung.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><strong><a href=\"http:\/\/www.radair.ch\/\">RADAIR<\/a><\/strong><\/td>\n<td width=\"80%\">Von der Sektion \u00dcberwachung der Radioaktivit\u00e4t (SUeR) im Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) wird das RADAIR-Netz betrieben, welches der grossr\u00e4umigen \u00dcberwachung der Radioaktivit\u00e4t in der Luft dient. An 11 Standorten sind kontinuierlich arbeitende Aerosolmessger\u00e4te im Einsatz. Alle Stationen verf\u00fcgen \u00fcber Alpha- und Betamesseinrichtungen und berechnen den Anteil k\u00fcnstlicher Beta-Aktivit\u00e4t der Aerosole in der Luft. Die Messwerte werden automatisch an die Zentrale in Fribourg \u00fcbermittelt und da ausgewertet; Alarmmeldungen gehen ebenfalls an die NAZ.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><a href=\"http:\/\/www.uvek.admin.ch\/themen\/energie\/00672\/01485\/index.html?lang=de\">Radioaktive Abf\u00e4lle<\/a><\/td>\n<td width=\"80%\">Das Kernenergiegesetz schreibt vor, dass radioaktive Abf\u00e4lle grunds\u00e4tzlich im Inland und zwar in einem geologischen Tiefenlager entsorgt werden m\u00fcssen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Siedewasserreaktor\">SWR \/ BWR<\/a>Siedewasserreaktor<\/td>\n<td width=\"80%\">Boiling Water Reactor \/ Siede Wasser Reaktor (M\u00fchleberg, Leibstadt)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><a href=\"http:\/\/www.bfe.admin.ch\/entsorgungsfonds\/\">Stillegungsfonds<\/a><a href=\"http:\/\/www.bfe.admin.ch\/entsorgungsfonds\/\">Entsorgungsfonds<\/a><\/td>\n<td width=\"80%\">Die AKW-Betreiber sind &#8222;verantwortlich&#8220; f\u00fcr die Entsorgung der abgebrannten Brennelemente sowie der radioaktiven Abf\u00e4lle aus dem Betrieb und der sp\u00e4teren Stilllegung und dem R\u00fcckbau der Kernkraftwerke.<a href=\"http:\/\/www.be.ch\/gr\/VosData\/Gwd\/Parlamentarische%20Vorstoesse\/Interpellationen\/2009\/20091020_072134\/DOCSSTA-320289-v1-I_147_2009_Hofmann__Bern_SP-JUSO_vom_01_04_2009_2032.pdf#xml=http:\/\/194.124.141.40\/texis\/texis.exe\/webinator\/search_de\/pdfhi.txt?query=finanzielle+risiken&amp;pr=be_gris&amp;prox=page&amp;rorder=500&amp;rprox=500&amp;rdfreq=500&amp;rwfreq=500&amp;rlead=500&amp;rdepth=0&amp;sufs=2&amp;order=r&amp;cq=&amp;id=4adde06012\">Interpellation<\/a>\u00a0im Grossen Rat des Kt. Bern\u00a0<a href=\"http:\/\/www.be.ch\/gr\/VosData\/Gwd\/Parlamentarische%20Vorstoesse\/Interpellationen\/2009\/20091020_072134\/DOCSSTA-320289-v1-I_147_2009_Hofmann__Bern_SP-JUSO_vom_01_04_2009_2032.pdf#xml=http:\/\/194.124.141.40\/texis\/texis.exe\/webinator\/search_de\/pdfhi.txt?query=finanzielle+risiken&amp;pr=be_gris&amp;prox=page&amp;rorder=500&amp;rprox=500&amp;rdfreq=500&amp;rwfreq=500&amp;rlead=500&amp;rdepth=0&amp;sufs=2&amp;order=r&amp;cq=&amp;id=4adde06012\">zum Stillegungsfonds<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><strong>Unabh\u00e4ngigkeit?<\/strong><\/td>\n<td width=\"80%\">Die schweizerischen AKW werden durch die &#8222;<a href=\"http:\/\/www.ensi.ch\/\">ENSI<\/a>&#8220; \u00fcberwacht. ENSI ist nicht unabh\u00e4ngig.<\/p>\n<ul>\n<li>Das ENSI rekrutiert ihr Personal aus der Atomwirtschaft<\/li>\n<li>ENSI-Funktion\u00e4re waren fr\u00fcher Mitglieder der &#8222;Schweizerischen Vereinigung<strong>\u00a0<\/strong><strong>f\u00fcr\u00a0<\/strong>die Atomenergie&#8220; und der Angestelltenverb\u00e4nde der Atomwirtschaft<\/li>\n<li>Mitglieder der ENSI waren bei den letzten Atomenergieabstimmungen Partei, siehe Auftritt des Leiters der HSK Hr. Schmocker an der ARENA vom 2. Mai 2003 im Schweizerfernsehen, wo er als Initiativen Gegner mitmachte<\/li>\n<li>Die ENSI ist Betreiberfreundlich, sie erl\u00e4sst keine Stilllegungsrichtlinien und unterst\u00fctzt gar Unterschreitungen der g\u00fcltigen Richtlinien.<\/li>\n<li>Das ENSI erstellt selbst Richtlinien, nach denen es kontrolliert. Es herrscht keine Gewaltentrennung,<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Bundesrat wird durch die &#8222;<a href=\"http:\/\/www.bfe.admin.ch\/kns\/\">KNS<\/a>&#8220; beraten. In dieser Kommission sind Kritiker in der Minderheit.<br \/>\nIm M\u00fchlebergverfahren von 1997 und 2005-2009 erteilte der\u00a0<a href=\"http:\/\/www.uvek.admin.ch\/\">Bundesrat<\/a>\u00a0dem AKW M\u00fchleberg ohne Neuauflage eines Sicherheitsberichts eine Betriebsverl\u00e4ngerung.<br \/>\nDer Bundesrat war selbst Partei bei vergangenen Abstimmungen, er warb in Inseraten mit der Atomlobby gegen die Atominitiativen.<br \/>\n1993 und 2009 reichte die &#8222;Aktion M\u00fchleberg stilllegen&#8220; ein Gesuch um Akteneinsicht ein, der Bundesrat verweigerte diese. Kritische Stimmen kriegen keine Einsicht, auch wenn deren einziges Ziel der Schutz vor Atomkatastrophen ist und den Beh\u00f6rden immer wieder Denkanst\u00f6sse zur Verbesserung der Sicherheit der schweizerischen AKW lieferten.<br \/>\nDemokratie?<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.atomenergie.ch\/\">http:\/\/www.atomenergie.ch<br \/>\nSchweizerische Vereinigung f\u00fcr Atomenergie<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.hsk.ch\/\">http:\/\/www.hsk.ch<br \/>\nHauptabteilung f\u00fcr die Sicherheit der Kernanlagen HSK<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/Dokumente\/1998_08_Info50_Seite11.pdf\">AM\u00fcs: Infobulletin 50, 1998<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><a href=\"http:\/\/www.bag.admin.ch\/themen\/strahlung\/00045\/index.html?lang=de\"><strong>URA fr\u00fcher SUER<\/strong><\/a><\/td>\n<td width=\"80%\">Die Sektion Umweltradioaktivit\u00e4t (URA) \u00fcberwacht kontinuierlich die Ausbreitung nat\u00fcrlicher und k\u00fcnstlicher Radioaktivit\u00e4t in Atmosph\u00e4re und Umwelt, insbesondere in der Umgebung von Kernanalgen, Industriebetrieben, Forschungsinstituten und Spit\u00e4lern, die radioaktive Stoffe verwenden. F\u00fcr die Bestimmung des Strahlenrisikos der Bev\u00f6lkerung werden Strahlendosen aus nat\u00fcrlichen und k\u00fcnstlichen Strahlenquellen ermittelt. Die Ergebnisse werden regelm\u00e4ssig ver\u00f6ffentlicht.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><strong>Uranabbau<\/strong><\/td>\n<td width=\"80%\">Uran wird wie jedes andere Metall auch als Erz abgebaut. Der Urangehalt in diesem Erz betr\u00e4gt aber in der Regel nicht mehr als 0,5%. Trotzdem geht der Bergarbeiter hier ein sehr hohes Risiko ein. Denn hierbei besteht die Gefahr das sich der Staub, der beim Abbau nun einmal entsteht, in der Lunge des Bergarbeiters festsetzt. Ganz davon abgesehen wird hierbei auch ein Gas (Radon) freigesetzt, das f\u00fcr den Bergarbeiter eine gro\u00dfe Gefahr darstellt. Dazu kommt noch der relativ hohe Anteil an unbrauchbaren aber trotz alledem strahlenden Abfall, der nun auf sog. Schutthalden bzw. Schlammdeponien unter freiem Himmel lagert und w\u00e4hrend der Regenperioden in das Grundwasser gesp\u00fclt wird. Hierdurch entsteht eine zus\u00e4tzliche Belastung der Umwelt und somit auch f\u00fcr den in ihr lebenden Menschen sowohl durch Strahlung von Aussen (Luft und Boden) als auch von Innen (Nahrungsaufnahme und Wasser). Dazu kommt noch, dass auch andere Stoffe bzw. Gase wie z. B. Blei, Quecksilber und Arsen, beim Abbau freigesetzt werden. Diese gelangen nun nat\u00fcrlich ebenso ungehindert in die Nahrungskette. Deshalb hat man sich in den meisten Industriel\u00e4ndern dazu entschlossen, das zur Nutzung der Atomenergie nun einmal n\u00f6tige Uran, lieber im Ausland abbauen zu lassen. Der gr\u00f6sste Teil des in Europa ben\u00f6tigten Urans wird aus Australien, Kanada, Namibia, S\u00fcdafrika und den U.S.A. exportiert. In der ehemaligen DDR (Wismut-Erbe \/ Sachsen &amp; Th\u00fcringen)wurde noch bis zur Wiedervereinigung Uran abgebaut. Um diese Gebiete zu sanieren hat man eigens die Strahlenschutzverordnung au\u00dfer Kraft gesetzt und eine h\u00f6here Strahlenbelastung zugelassen. W\u00e4hrend der Abbaujahre zwischen 1949 und 1990 starben in der Region 7000 Menschen an Lungenkrebs. Dies ist vermutlich auch der Grund warum mittlerweile in Australien 63 % der Einwohner gegen den Uranabbau sind. \u00dcbrigens wird dort auch heute noch f\u00fcr die sog. \u201eWestnationen&#8220; Uran abgebaut. Bezeichnenderweise tut man dies in dem Gebiet in das man die Ureinwohner von Australien angesiedelt hat. Im n\u00e4chsten Schritt wird dieses Uran nun mit Hilfe eines L\u00f6sungsmittels von dem Restgestein getrennt und anschlie\u00dfend gemahlen. Das nun entstandene Uranoxid nennt man &#8222;Yellowcake&#8220;.<a href=\"http:\/\/arcticcircle.uconn.edu\/SEEJ\/Mining\">http:\/\/arcticcircle.uconn.edu\/SEEJ\/Mining\/<br \/>\nUreinwohner in Kanada wehren sich gegen Uranabbau<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.anawa.org.au\/\">http:\/\/www.anawa.org.au<br \/>\nAustralier wehren sich gegen den Uranabbau<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.atomenergie.ch\/wissen\/dt\/4-2.htm\">http:\/\/www.atomenergie.ch\/wissen\/dt\/4-2.htm<br \/>\nUranabbau. Erkl\u00e4rt von der AtomLobby<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Uranabbau\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Uranabbau<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=v3kOuxG2qoA&amp;feature=related\">Manuel Pino, Acoma Pueblo, New Mexico<\/a>\u00a0<a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Manuel_Pino\">Manuel Pino<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nuclear-free.com\/deutsch\/whiteface.htm\">Charmaine White Face, Oglala Lakota<\/a>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.defendblackhills.org\/\">Defenders of the Black Hill&#8217;s<\/a>\u00a0<a href=\"http:\/\/cid-54e0c92fe5ea6356.skydrive.live.com\/play.aspx\/.res\/54e0c92fe5ea6356!105\/54e0c92fe5ea6356!110?ct=photos\">Riley PassMine<\/a>\u00a0<a href=\"http:\/\/pluralism.org\/reports\/view\/58\">CaveHills<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=csRm1jxGZrk&amp;NR=1\">Australian Greens<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/strahlendesklima.de\/\">Ein Film \u00fcber den Uranabbau<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/uraniumfreeva.org\/\">Virginia USA<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><strong><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Urananreicherung\">Urananreicherung<\/a><\/strong><\/td>\n<td width=\"80%\">Unter dem Begriff Anreicherung fasst man physikalische und chemische Methoden zusammen, die den Anteil eines bestimmten Isotopes in einem Isotopengemisch erh\u00f6hen. Die Anreicherung findet vor allem im Bereich der Energiegewinnung durch Kernspaltung und Kernfusion Anwendung, also f\u00fcr Atomreaktoren und Atomwaffen.Die relativen Massenunterschiede zwischen den Isotopen der schweren Elemente sind sehr klein, so dass praktisch ausschlie\u00dflich physikalische Methoden zum Einsatz kommen. Das wichtigste und wahrscheinlich einzige schwere Element, f\u00fcr das Isotopentrennung im technischen Ma\u00dfstab durchgef\u00fchrt wird, ist das Uran. Natururan besteht zu etwa 99,3% aus 238U und zu 0,7% aus 235U. F\u00fcr die Spaltung in Kernreaktoren und Kernwaffen wird 235U ben\u00f6tigt. Kernreaktoren werden meistens mit Uran beschickt, das eine Anreicherung von 3 bis 5% 235U hat. In Schwerwasser- und Graphit-moderierten Reaktoren kann auch Natururan zum Einsatz kommen. F\u00fcr Kernwaffen ist eine sehr hohe Anreicherung erforderlich (typischerweise mindestens 90%). Die von einer Trenneinrichtung produzierte Arbeit wird in kg Urantrennarbeit (kg UTA) ausgedr\u00fcckt. In der englischen Fachliteratur wird statt kg UTA die Einheit SWU (Separation Work Unit) verwendet. Eine gro\u00dfe Anlage besitzt eine Jahreskapazit\u00e4t in der Gr\u00f6\u00dfenordnung einiger Millionen kg UTA.<br \/>\nAls Abfallprodukt der Urananreicherung entsteht abgereichertes Uran (&#8222;Tails&#8220;) mit einem 235U-Gehalt von ca 0.3%, das u.a. in Uranmunition verwendet wird.<\/p>\n<p><strong>Anreicherung durch\u00a0<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gaszentrifuge\">Gaszentrifugen<\/a><\/strong><br \/>\nDas Gaszentrifugen -verfahren ist im internationalen Bereich heute das g\u00e4ngigste Verfahren zur Urananreicherung und hat die Gasdiffusion hinsichtlich der Bedeutung inzwischen \u00fcberholt. Die wichtigsten Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind der erheblich geringere Energieverbrauch (rund 50 kWh pro kg Trennarbeit) und die gr\u00f6\u00dfere Flexibilit\u00e4t hinsichtlich der Kapazit\u00e4tsplanung.<br \/>\nBeim Zentrifugenverfahren wird gasf\u00f6rmiges Uranhexafluorid (UF6) in das Innere eines schnell rotierenden Zylinders geleitet. Der Rotor l\u00e4uft auf einer Stahlnadel in einem abgedichteten Geh\u00e4use im Vakuum. Unter dem Einfluss der hohen Geschwindigkeit und der dadurch bedingten massenabh\u00e4ngigen Zentrifugalkr\u00e4fte sammeln sich die schwereren 238UF6-Molek\u00fcle im \u00e4u\u00dferen Bereich des zylindrischen Rotors und die leichteren 235UF6-Molek\u00fcle weiter innen. Dadurch kommt es zu einer Entmischung der Isotope.<br \/>\nDieser Effekt wird noch verst\u00e4rkt dadurch, dass man (z. B. durch Anlegen einer Temperaturdifferenz zwischen Boden und Deckel) im Innern der Zentrifuge eine axiale Umlaufstr\u00f6mung anregt. Der gr\u00f6\u00dfte Konzentrationsunterschied besteht dann nicht mehr zwischen Achse und Rotorwand, sondern zwischen den Enden der Zentrifuge. Dort werden folglich auch die angereicherte Fraktion (\u201eProduct\u201c) und die abgereicherte Fraktion (\u201eTails\u201c) entnommen. Ein Vorteil der Zentrifugentechnik liegt darin, dass die entnommenen Fraktionen bei hohem Druck anfallen und somit f\u00fcr die externe Weiterf\u00f6rderung keine energieintensiven Pumpen oder Kompressoren erforderlich sind.<br \/>\nDie Trennleistung kann im Prinzip gesteigert werden durch Vergr\u00f6\u00dferung der Rohrl\u00e4nge und insbesondere der Umlaufgeschwindigkeit. Aufgrund dieser Gegebenheiten besitzen die Zentrifugen eine l\u00e4ngliche, walzenartige Form. Mit Aluminiumlegierungen werden 400 m\/s, mit hochfesten St\u00e4hlen 500 m\/s und mit faserverst\u00e4rkten Werkstoffen \u00fcber 700 m\/s erreicht. Die Trennleistung wird praktisch begrenzt durch die Materialeigenschaften des schnell umlaufenden Rotors sowie durch technisch bedingte Einschr\u00e4nkungen der Rotorl\u00e4nge (Auftreten von unerw\u00fcnschten Eigenschwingungen).<\/p>\n<p><strong>Diffusionsmethoden<\/strong><br \/>\nBei der Gasdiffusionsmethode l\u00e4sst man gasf\u00f6rmiges UF6 durch eine por\u00f6se Membran diffundieren. Die treibende Kraft hierbei ist der Druckunterschied auf beiden Seiten der Membran. Molek\u00fcle, die 235U enthalten, sind leichter als die 238U-enthaltenden und diffundieren schneller. Bei einem Uranisotopengemisch enth\u00e4lt daher der Gasstrom, der durch die Poren in der Wand hindurch diffundiert (&#8222;Product&#8220;), einen geringf\u00fcgig h\u00f6heren Anteil des Isotops U-235 als der urspr\u00fcngliche Strom (&#8222;Feed&#8220;). Eine einzelne Trennstufe hat einen geringen Trennfaktor (Konzentrationsverh\u00e4ltnis des U-235 in Product und Tails) von maximal 1,004, aber einen hohen Materialdurchsatz. Zur Erreichung einer f\u00fcr Leichtwasserreaktoren gen\u00fcgend hohen Anreicherung sind rund 1200 hintereinander geschaltete Stufen erforderlich, die zusammen eine so genannte &#8222;Kaskade&#8220; bilden. Der Energieverbrauch ist hoch und betr\u00e4gt etwa 2300 \u2013 2500 kWh pro kg Urantrennarbeit (UTA). Die Anreicherung, die in einem einzelnen Schritt erreicht werden kann, ist sehr gering, so dass dieser Vorgang einige tausend mal wiederholt werden muss.<br \/>\nAnstelle des Druckunterschiedes kann auch ein Temperaturgef\u00e4lle zur Isotopentrennung mittels Diffusion ausgenutzt werden. Bei der thermischen Diffusionsmethode wird ein Gas oder eine Fl\u00fcssigkeit in einem engen Raumbereich zwischen zwei vertikalen Platten von einer dieser Platten erhitzt und von der anderen gek\u00fchlt. Molek\u00fcle, die das leichtere Isotop enthalten, diffundieren bevorzugt zur k\u00e4lteren Platte, die anderen zur w\u00e4rmeren Platte. Dar\u00fcber hinaus bildet sich an der w\u00e4rmeren Platte eine leichte aufw\u00e4rtsgerichtete Konvektion, so dass sich im oberen Bereich der Zelle die Molek\u00fcle mit den schwereren Isotopen konzentrieren und die anderen im unteren Bereich.<\/p>\n<p><strong>Elektromagnetische Anreicherung<\/strong><br \/>\nWie in einem Massenspektrometer werden bei der elektromagnetischen Anreicherung Uranatome zun\u00e4chst ionisiert, dann in einem elektrischen Feld beschleunigt und anschlie\u00dfend in einem magnetischen Feld nach der Massenzahl getrennt. Dieser Aufbau zur Isotopentrennung wird auch Calutron genannt.<\/p>\n<p><strong>Laser-Anreicherung<\/strong><br \/>\nDie Laseranreicherung beruht auf der Isotopieverschiebung der Absorptionsspektren von Atomen und Molek\u00fclen. Sind die spektroskopischen Bedingungen geeignet, d. h., \u00fcberlappen die Absorptionslinien der Isotope oder isotopen Verbindungen hinreichend wenig und steht au\u00dferdem ein Laser geeigneter Wellenl\u00e4nge und Schmalbandigkeit zur Verf\u00fcgung, so ist eine isotopenselektive Anregung m\u00f6glich. F\u00fcr die Trennung wird dann ausgenutzt, dass sich die angeregte Spezies von der nicht angeregten in ihren physikalischen und chemischen Eigenschaften wesentlich unterscheidet. Laserverfahren zeichnen sich durch eine hohe Selektivit\u00e4t aus.<br \/>\nGrunds\u00e4tzlich lassen sich zwei Konzepte unterscheiden: die Photoionisation von Urandampf (atomares Verfahren; AVLIS) und die Photodissoziation von UF6 (molekulares Verfahren; MLIS). Theoretisch erlaubt das Laserverfahren eine Isotopentrennung in einem einzigen Schritt. Praktisch h\u00e4ngt die Zahl der erforderlichen Stufen davon ab, inwieweit sich die idealen Verh\u00e4ltnisse realisieren lassen.<br \/>\nBeim atomaren Verfahren werden die Atome eines Isotopengemisches selektiv ionisiert. Nach der Ionisation eines Isotops (235U) kann es leicht von den nicht ionisierten Atomen des anderen Isotops (238U) durch Beschleunigung in einem elektrischen Feld getrennt werden.<br \/>\nBeim molekularen Verfahren wird das 235U enthaltende Molek\u00fcl zun\u00e4chst durch einen ersten Laser angeregt und dann durch einen zweiten Laser zur Abspaltung eines Fluor-Atoms gebracht. Das entstehende feste 235UF5 kann leicht aus dem Gas gefiltert werden.<br \/>\nNach anf\u00e4nglicher Euphorie \u00fcber die Vorteile dieser Verfahren gegen\u00fcber herk\u00f6mmlichen, etablierten Anreicherungsverfahren ist man inzwischen wieder skeptischer geworden hinsichtlich der industriellen Realisierbarkeit zu akzeptablen Kosten. Einige der umfassenden Forschungs- und Entwicklungsprogramme wurden bereits wieder eingestellt.<\/p>\n<p><strong>Bedeutung der Anreicherung f\u00fcr den Bau von Kernwaffen<\/strong><br \/>\nAnreicherung ist keine Voraussetzung f\u00fcr den Bau von Atomwaffen, denn auch in einem mit Natururan betriebenen Graphit-moderierten Reaktor bildet sich waffenf\u00e4higes Plutonium durch Neutroneneinfang von 238U. Der Bau einer Anreicherungsanlage l\u00e4sst sich wahrscheinlich jedoch besser verheimlichen als der Bau eines Kernreaktors, der f\u00fcr eine 235U-Kernwaffe nicht erforderlich ist.<\/p>\n<p>Der Film &#8222;<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=t_NLdRUELjo\">Climat of Hope<\/a>&#8220; zeigt\u00a0die Probleme des Uranabbaus auf.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><a href=\"http:\/\/www.uvek.admin.ch\/\"><strong>UVEK<\/strong><\/a><\/td>\n<td width=\"80%\">Eidgen\u00f6ssisches Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK). Vorsteherin Bundesr\u00e4tin\u00a0Doris Leuthard<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><a href=\"http:\/\/www.vse.ch\/\">VSE<\/a><a href=\"http:\/\/www.strom.ch\/\">Strom.ch<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/poweron.ch\/\">poweron.ch<\/a><\/td>\n<td width=\"80%\">Der Verband Schweizerischer Elektrizi\u00e4tsunternehmen VSE ist der Branchendachverband der schweizerischen Elektrizit\u00e4tsunternehmen. Der VSE vertritt die Strombranche in den Kernbereichen Politik, Kommunikation und Dienstleistungen. Sein Ziel ist es, die Kr\u00e4fte seiner Mitgliedsunternehmen so zu b\u00fcndeln, dass der Branche wirtschaftlich wie auch politisch mehr Gewicht und Einfluss zukommt. Er setzt sich f\u00fcr gute Rahmenbedingungen f\u00fcr die Elektrizit\u00e4tswirtschaft.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><a href=\"https:\/\/www.fedlex.admin.ch\/eli\/oc\/2018\/559\/de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Strahlenschutzverordnung<\/a><\/td>\n<td width=\"80%\"><span style=\"font-size: 10pt;\">Die Freigrenzen in der Strahlenschutzverordnung wurden ab 2016 an diejenigen der europ\u00e4ischen Richtlinien angepasst. Die Freigrenzen definieren die Aktivit\u00e4t, unterhalb welcher ein radioaktiver Stoff als unbedenklich gilt. Durch die Harmonisierung dieser Werte mit der EU werden beim grenz\u00fcberschreitenden Warenverkehr Probleme vermieden.<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>AGNEB Arbeitsgruppe des Bundes f\u00fcr die nukleare Entsorgung. 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