{"id":4,"date":"2015-10-27T07:31:39","date_gmt":"2015-10-27T06:31:39","guid":{"rendered":"http:\/\/fokusantiatom.ch\/?page_id=4"},"modified":"2023-11-27T13:02:56","modified_gmt":"2023-11-27T12:02:56","slug":"fokus-anti-atom","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/?page_id=4","title":{"rendered":"Old"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Schweiz betreibt&nbsp;die \u00e4ltesten 3 Reaktoren Europas<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch die Abschaltung des schwedischen Reaktor Oskarshamn im Juni 2017 betreibt die Schweiz nun die 3 \u00e4ltesten Reaktoren in Europa! Gleich 2 Reaktoren gingen im Juni 2017 vom Netz Kori1 in Korea (1977-2017) und Oskarshamn1 in Schweden (1971-2017).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.fokusantiatom.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/VemNetz.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"38\" src=\"http:\/\/www.fokusantiatom.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/VemNetz-300x38.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-942\" srcset=\"https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/VemNetz-300x38.jpg 300w, https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/VemNetz-768x96.jpg 768w, https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/VemNetz.jpg 852w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><a href=\"http:\/\/www.fokusantiatom.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/VemNetz.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-942\" src=\"http:\/\/www.fokusantiatom.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/VemNetz-300x38.jpg\" alt=\"\" width=\"553\" height=\"70\" srcset=\"https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/VemNetz-300x38.jpg 300w, https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/VemNetz-768x96.jpg 768w, https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/VemNetz.jpg 852w\" sizes=\"auto, (max-width: 553px) 100vw, 553px\" \/><\/a> Die IAEA f\u00fchrt eine Liste der AKW der Welt; https:\/\/www.iaea.org\/pris\/<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das AKW Oskarshamn geht somit j\u00fcnger vom Netz als unsere Schweizer Alt-Reaktoren Beznau1 1969, Beznau2 1971, M\u00fchleberg 1971. Siehe auch &#8222;Liste der 20 \u00e4ltesten AKW der Welt&#8220;<a href=\"http:\/\/www.fokusantiatom.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/2017_06_21_FAAAlteAKW-2.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">http:\/\/www.fokusantiatom.ch\/\u2026\/06\/2017_06_21_FAAAlteAKW-2.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Stahlh\u00fclle des AKW Beznau I rostet weiter<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die Stahldruckschale des AKW Beznau 1 korrodiert. Grund: Beim Wechsel von Brennelementen sammelt<\/strong><br><strong>sich im Reaktorgeb\u00e4ude s\u00e4urehaltiges Reaktorwasser an. Darunter leidet die Sicherheit.<\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.fokusantiatom.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Stahldruckschale2_Beznau.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"186\" height=\"300\" src=\"http:\/\/www.fokusantiatom.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Stahldruckschale2_Beznau-186x300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-911\" srcset=\"https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Stahldruckschale2_Beznau-186x300.jpg 186w, https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Stahldruckschale2_Beznau.jpg 330w\" sizes=\"auto, (max-width: 186px) 100vw, 186px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"> Orange: Druckbeh\u00e4lter mit den<br>Brennst\u00e4ben.<br>Gelb: F\u00fcnf Zentimeter dicke Stahldruckschale.<br>Rot: Der Boden der Stahldruckschale<br>rostet weg.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"standard wp-block-paragraph\">Beznau 1 hat zwei Schutzh\u00fcllen. Die innere H\u00fclle ist eine f\u00fcnf Zentimeter starke Druckschale aus Stahl. Die zweite Schutzh\u00fclle, die von aussen sichtbare Geb\u00e4udeh\u00fclle, besteht aus einer Stahlbetonwand von 60 Zentimeter St\u00e4rke. Die Stahldruckschale ist so konstruiert, dass sie beim Bersten des Reaktordruckgef\u00e4sses dem steigenden Druck standhalten muss. Nun ist seit 2004 bekannt, dass die Stahlschale im AKW Beznau 1 rostet. Konkret: Mit der fortschreitenden Korrosion wird das AKW (noch) weniger sicher. Die Besitzerin des AKW, die Axpo, musste deshalb auf Anordnung der Aufsichtsbeh\u00f6rde ENSI Massnahmen ergreifen. Mit einem sogenannten kathodischen Korrosionsschutzsystem (KKS) sollte das Fortschreiten der Korrosion gestoppt werden. Ende 2011 stellte das ENSI in einem Bericht fest, dass die Wirksamkeit des KKS nicht belegt ist. Zur periodischen Sicherheits\u00fcberpr\u00fcfung des AKW Beznau \u2013 durchgef\u00fchrt 2012 \u2013 \u00e4usserte sich die Aufsichtsbeh\u00f6rde erst im Dezember 2016. Sie h\u00e4lt darin fest, \u00abf\u00fcr Block 1 die gr\u00f6sste bekannte Korrosionstiefe 4 Millimeter an der Innenwand und 5,2 Millimeter an der Aussenwand der Stahldruckschale betr\u00e4gt\u00bb. Dies sind mehr als zehn Prozent Einbusse der Festigkeit der nur f\u00fcnf Zentimeter dicken Stahldruckschale. Weiter steht im Bericht, dass f\u00fcr die Aussenoberfl\u00e4che der Stahldruckschale \u00abeine ausreichende Wirksamkeit des KKS\u00bb nachgewiesen werden k\u00f6nne. An der Innenoberfl\u00e4che der Stahldruckschale dagegen zeigte die Modellierung, dass \u00abkeine ausreichende Reduzierung der Korrosionsraten sichergestellt werden konnte\u00bb. Ausserdem habe eine Analyse der bis 2012 durchgef\u00fchrten Messdaten gezeigt, dass \u00abder Bereich unterhalb des Transferkanals bisher nicht ausreichend ber\u00fccksichtigt wurde\u00bb. An dieser Stelle k\u00f6nnten also weitere, bisher unbekannte Sch\u00e4den entdeckt werden. Durch geplante Ultraschallmessungen k\u00f6nnten \u00abgr\u00f6ssere Korrosionssch\u00e4digungen als bisher bekannt\u00bb an den einbetonierten Bereichen der Stahldruckschale erkannt werden. Die Messtechnik ist allerdings noch nicht ausgereift, deshalb liegen bisher keine Daten vor. Die fortschreitende Korrosion belegt die Alterungsprobleme des heute 48-j\u00e4hrigen \u00e4ltesten AKW der Welt. Die Feststellungen des ENSI zeugen von Unklarheiten in sicherheitsrelevanten Teilen des AKW. Deshalb fordert Fokus Anti-Atom:&nbsp;<strong>Solange die Stahldruckschale nicht vollfl\u00e4chig ausgemessen ist und die Korrosion nicht einged\u00e4mmt werden kann, darf das AKW nicht weiterbetrieben werden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">M\u00dcHLEBERG SOFORTIGE AUSSERBETRIEBNAHME, NICHT EIN SPIEL AUF ZEIT<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><small class=\"WText\"><span style=\"font-family: Arial;\">Fokus Anti-Atom wehrt sich entschieden gegen das Vorgehen der BKW, welche mit einer minimalen Nachr\u00fcstung auf Zeit spielt:<\/span><\/small><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><small class=\"WText\"><span style=\"font-family: Arial;\">Das AKW M\u00fchleberg hat keine Reserven. Schon gar nicht sind die Nachr\u00fcstungen von der Laufzeit bis 2019 abh\u00e4ngig, die kommuniziert werden. Es geht nicht um Alterungsprozesse, bei denen man gewisse Margen ausreizen kann, sondern um eine grunds\u00e4tzlich falsche Bauweise des AKW M\u00fchleberg. Deshalb ist es falsch, zu glauben, es brauche f\u00fcr 5 Jahre weniger Nachr\u00fcstungen als f\u00fcr 10 Jahre und mehr.<\/span><\/small><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><small>Das AKW M\u00fchleberg ist das einzige AKW der Welt, welches s\u00e4mtliche Notk\u00fchlpumpen im Keller (&#8222;Ebene -11m&#8220;) direkt unter dem ringf\u00f6rmigen Wasserreservoir (Torus, 27 m Durchmesser!) f\u00fcr die Notk\u00fchlung aufgestellt hat.<\/small><\/li>\n\n\n\n<li><small>Alle AKW des M\u00fchleberg-Typs verf\u00fcgen \u00fcber separierte, brand- und \u00fcberflutungsgesch\u00fctzte R\u00e4ume &#8222;Corner Rooms&#8220;, in welche die Pumpen untergebracht sind. Eine schlechtere Position kann man sich nicht vorstellen. Nur \u00d6konomische Gr\u00fcnde haben eine andere Platzierung verhindert.<\/small><\/li>\n\n\n\n<li><small>Nicht nur ein Leck im Torus, auch etliche weitere Szenarien von Lecks und Rohrbr\u00fcchen, sogar ein Leck im Brennelementbecken auf der obersten Etage des AKW M\u00fchleberg k\u00f6nnen zu einer \u00dcberflutung f\u00fchren.<\/small><\/li>\n\n\n\n<li><small>Dass Wassermassen direkt von der obersten in die unterste Etage einer Atomanlage gelangen und diese letzte \u00fcberfluten k\u00f6nnen, legt ein weiteres Zeugnis vom katastrophalen Zustand von M\u00fchleberg ab.<\/small><\/li>\n\n\n\n<li><small>Die Pumpen sind nicht auf dem Stand der Technik, sie sind nicht gegen Spritzwasser von Sprinkleranlagen etc. gesch\u00fctzt.<\/small><\/li>\n\n\n\n<li><small>Das Pumpsystem, welches die \u00dcberflutung auf der Ebene -11m verhindern soll, ist viermal zu klein dimensioniert, und die Halterungen taugen nicht gegen Erdbeben. Auch hier hat man jahrzehntelang gespart.<\/small><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><small class=\"WText\"><span style=\"font-family: Arial;\">Die urspr\u00fcnglich vorgesehenen, weit \u00fcber 100 Millionen Franken teure Nachr\u00fcstungen h\u00e4tten die Baustruktur an die Grenzen belastet und neue, komplizierte Bohrungen erfordert; das mag auch ein Grund sein, weshalb dieses Projekt aufgegeben wurde.<\/span><\/small><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass das ENSI diese Zust\u00e4nde geduldet und in den Verfahrensschriften vor dem Bundesgericht sogar mit Nachdruck auf unsere Kritik hin verteidigt hat, spricht B\u00e4nde. Erst als 2011 bei Berechnungen zu hohe Wahrscheinlichkeitszahlen f\u00fcr eine Kernschmelze mit fr\u00fcher massiver Verseuchung der Umwelt herauskamen, wurde das ENSI aufgeschreckt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die in der Realisierung&nbsp;befindlichen&nbsp;Nachr\u00fcstungen mit dem prognostizierten Laufzeitende zeigen, dass der BKW und dem \u00dcberwacher ENSI die Sicherheit egal ist.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.fokusantiatom.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/logoVerfahren.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"237\" src=\"http:\/\/www.fokusantiatom.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/logoVerfahren-300x237.jpg\" alt=\"logoVerfahren\" class=\"wp-image-325\" srcset=\"https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/logoVerfahren-300x237.jpg 300w, https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/logoVerfahren.jpg 458w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">20 Jahre lang bem\u00fchte sich die BKW um eine unbefristete Bewilligung f\u00fcr ihr AKW M\u00fchleberg. Am 17. Dezember 2009 wurde sie vom UVEK erteilt. Dank dem neuen Kernenergiegesetz vom M\u00e4rz 2003 war&nbsp;es m\u00f6glich, gegen den Entscheid Beschwerde einzureichen. Diese Chance nutzte der Verein M\u00fchleberg Ver-fahren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Schweiz betreibt&nbsp;die \u00e4ltesten 3 Reaktoren Europas Durch die Abschaltung<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"template-magazine.php","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-4","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4"}],"version-history":[{"count":49,"href":"https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2213,"href":"https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4\/revisions\/2213"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}