{"id":1879,"date":"2022-03-11T16:53:52","date_gmt":"2022-03-11T15:53:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/?p=1879"},"modified":"2022-03-13T22:57:05","modified_gmt":"2022-03-13T21:57:05","slug":"der-nukleare-wahnsinn-nimmt-kein-ende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/?p=1879","title":{"rendered":"Der nukleare Wahnsinn nimmt kein Ende!"},"content":{"rendered":"\n<p>2022.03.11 Zum elften Jahrestag des Supergau in Fukushima (Japan)<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem im zweiten Weltkrieg die Atombombe entwickelt und eingesetzt wurde, hielt am 8. Dezember 1953 der US-amerikanische Pr\u00e4sident Dwight D. Eisenhower vor der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/UN-Vollversammlung\">UN-Vollversammlung<\/a> seine ber\u00fchmte \u00abAtoms for Peace\u00bb Rede. \u00abAtomkraftwerke f\u00fcr den Frieden\u00bb sollen gebaut und der Menschheit W\u00e4rme, Komfort, Wohlstand bieten. Aus dem Traum wurde ein Albtraum!<\/p>\n\n\n\n<p>Am 11.M\u00e4rz 2011 kam es in Fukushima Japan durch ein Erdbeben mit darauffolgendem Tsunami zum Ausfall der Notstromversorgung und K\u00fchlung mehrerer Atomreaktoren. Innerhalb kurzer Zeit folgten die Kernschmelze und Explosion, weite Landstriche wurden radioaktiv verseucht. Fukushima steht heute mit Windscale\/Sellafield GB, Majak RUS, Tree Mile Island\/Harrisburg USA, Tschernobyl UKR in der Reihe der gr\u00f6ssten Atomkatastrophen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Schweiz hat ihre nuklearen Erfahrungen gesammelt, 1969 kam es zu einer Teilkernschmelze im von Schweizer Ingenieuren entwickelten Atomkraftwerk Lucerne VD. 1986 kam es zu einem Versagen der Abluftfilter im AKW M\u00fchleberg bei welchem radioaktive Aerosole in die Umgebung freigesetzt wurden. 2013 entdeckte die EAWAG bei Gew\u00e4sseruntersuchungen radioaktive R\u00fcckst\u00e4nde aus M\u00fchleberg im Bielersee<a><\/a><a href=\"https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/?p=1879#_ftn1\">[1]<\/a>. Die Schweiz pokert hoch, sie betreibt mit Beznau einen der f\u00fcnf \u00e4ltesten<a><\/a><a href=\"https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/?p=1879#_ftn2\">[2]<\/a> Atomreaktoren der Welt. Die Uralt-Anlage entspricht nicht dem Stand der Technik, ihr Reaktordruckgef\u00e4ss ist geschw\u00e4cht und der Schutz gegen \u00e4ussere Einwirkungen ist bedingt durch das Baujahr v\u00f6llig ungen\u00fcgend.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Krieg und Atomkraft<\/h2>\n\n\n\n<p>Seit dem \u00dcberfall Putins auf die Ukraine, kommt die Atomkraft wieder zu trauriger Bekanntheit. Am 4. M\u00e4rz 2022 kam es zu Kriegshandlungen um das Ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja. Dabei wurde ein Trainingsgeb\u00e4ude in Brand geschossen, das AKW mit seinen 6 Atomreaktoren selbst war durch den Angriff nicht besch\u00e4digt worden. In den darauffolgenden Tagen wurde jedoch bekannt, dass die Stromversorgung zum AKW nicht gesichert ist und dass die Kommunikation zum AKW ausgefallen ist. Auch im AKW Tschernobyl (4 stillgelegte Atomreaktoren) ist die externe Stromversorgung ausgefallen und die Kommunikation gekappt worden. Russland kontrolliert nun den Betrieb der AKW und deren abgebrannten Brennst\u00e4be und Atomabf\u00e4lle. Die ukrainischen AKW-Arbeiter stehen unter hohem Stress, schliesslich sind ihre Familien weiterhin dem brutalen Angriffskrieg von Putins Truppen ausgesetzt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Atombombe?<\/h2>\n\n\n\n<p>Ein Eingreifen der Nato ist so lange unwahrscheinlich als kein Nato-Land angegriffen wird, da dies den Eintritt in einen Atomkrieg der Machtbl\u00f6cke bedeuten w\u00fcrde. Europa und die Nato sind derweil dazu verdammt Putins Aggression in der Ukraine hilflos zuzuschauen. Diskutiert man den m\u00f6glichen Einsatz der Atombombe, ist es wichtig zu wissen, dass es sich dabei heute nicht \u00abnur\u00bb um die in Hiroshima und Nagasaki angewandte Waffe handelt. Heute gibt es kleine panzerbrechende Waffen mit Urangeschossen, wie sie die USA im Irakkrieg einsetzte; kleinere Strategische Atomwaffen und nicht zuletzt die bei terroristischen Angriffen gef\u00fcrchtete \u00abSchmutzige Bombe\u00bb<a><\/a><a href=\"https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/?p=1879#_ftn3\">[3]<\/a>. Alle diese Waffen k\u00f6nnen in einem eskalierenden Krieg zum Einsatz kommen. Allen gemein ist, es bleibt Radioaktivit\u00e4t auf dem Schlachtfeld zur\u00fcck. Die Hemmschwelle f\u00fcr den Einsatz panzerbrechender Waffen ist wie der Irakkrieg zeigte weit geringer, da diese furchtbaren Waffen im Einsatz gegen Panzerfahrzeuge jegliche Panzerung durchschlagen kann. Bisher gab es jedoch gl\u00fccklicherweise im Ukraine-Krieg noch keine Hinweise auf den Einsatz solcher Waffen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Krieg und Atomkraftwerk<\/h2>\n\n\n\n<p>Welchen Risiken ist ein AKW im Kriegsfall ausgeliefert? Im Krieg kann es in einem AKW bis zum GAU kommen, besteht ein AKW aus mehreren Reaktoren gar zum Supergau. Jedoch ist davon auszugehen, dass auch ein Aggressor kein Interesse an einem Atomaren Inferno hat. Im Falle des Ukraine Kriegs befinden sich die AKW nur Unweit der russischen Grenze, bei einem Vorfall w\u00e4re Putins eigenes Land vom nuklearen Krieg betroffen. Der Fall Ukraine zeigte jedoch bereits ein kritisches Ausmass. Fehlende Kommunikation, fehlendes Netz, Beschuss des Areals und Reaktorf\u00fchrer welche unter enormem psychischen Stress stehen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fehlende Kommunikation<\/h3>\n\n\n\n<p>Energieerzeugungsanlagen kommunizieren untereinander, um Ausf\u00e4lle von Erzeugungsanlagen auszugleichen. Weiter tauschen AKW ihre Daten mit der Zentrale des Energieerzeugers und der Atom Aufsichtsbeh\u00f6rde. Ausserdem sind sie auch im Austausch mit der Internationalen Atomenergie Agentur IAEA (Vereinigung zur F\u00f6rderung der Nutzung der Atomenergie) welche die Aufsicht \u00fcber Kernmaterialbest\u00e4nde und den Zustand der AKW aus\u00fcbt. Im Notfall agiert sie als Meldezentrale und bem\u00fcht sich um Hilfestellung in Krisensituationen. Putin hat bereits die Kontrolle \u00fcber die AKW Tschernobyl und Saporischschja, somit kontrolliert er die Stromabgabe in der Ukraine. Er bestimmt, wo Strom zur Verf\u00fcgung steht undwo nicht, die Netzbetreiber m\u00fcssen sich nach ihm richten. Und die IAEA hat \u00fcber die Anlagenzust\u00e4nde und Kernmaterialbest\u00e4nde und Abl\u00e4ufe im AKW keine Kontrolle mehr.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fehlendes Netz<\/h3>\n\n\n\n<p>Sobald ein Atomkraftwerk abgeschaltet ist, ben\u00f6tigt es Energie von aussen, um die K\u00fchlung der Atombrennst\u00e4be aufrechterhalten zu k\u00f6nnen. Diese K\u00fchlung erfolgt mittels Pumpen welches K\u00fchlwasser aus Gew\u00e4ssern und K\u00fchlwasser in K\u00fchlt\u00fcrme pumpen. Fehlt die Stromversorgung von aussen (also Stromversorgung durch andere Kraftwerke) stehen im AKW Dieselgeneratoren zur Verf\u00fcgung, welche dann die Pumpen versorgen. Diese Dieselgeneratoren wiederum ben\u00f6tigen Dieseltreibstoff als Energiezufuhr, dieser liegt in Reservetanks vor. Im Falle des AKW Saporischschja ist ein Dieselvorrat von 7 Tagen vorhanden, danach muss neuer Diesel herangeschafft werden. Im Kriegsfall ist dies das Risiko; erfolgen die Transporte, Lieferungen nicht rechtzeitig ist die Brennstoffk\u00fchlung nicht mehr gew\u00e4hrleistet, im schlimmsten Fall kommt es (wie in Fukushima) zur Kernschmelze. Beim AKW Tschernobyl sind die Brennst\u00e4be schon Jahrzehnte in K\u00fchlbecken, deren Nachzerfallsw\u00e4rme ist heute dermassen gering, man geht davon aus, dass das K\u00fchlwasser ohne zus\u00e4tzliche K\u00fchlung eine Kernschmelze verhindert. Die Atomanlage Saporischschja verf\u00fcgt \u00fcber ein nahegelegenes fossiles Kraftwerk, welches im Falle eines Netzausfalls zus\u00e4tzlich elektrische Energie liefern kann (\u00e4hnlich den Schweizer AKW welche meist ein nahegelegenes Wasserkraftwerk als Netzreserve haben).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beschuss des Areals<\/h3>\n\n\n\n<p>Beim Beschuss des AKW Saporischschja wurde in den Wirren ein Trainingsgeb\u00e4ude auf dem Areal beschossen. Also kein Anlagenteil der f\u00fcr die Sicherheit des AKW relevant ist. Der Beschuss eines AKW ist im \u00abKriegsrecht\u00bb verboten, doch was n\u00fctzt das? Das grosse Risiko besteht darin, dass f\u00fcr die K\u00fchlung relevante Anlagen beschossen und ausser Betrieb gesetzt werden. Zum Beispiel die Pumpengeb\u00e4ude welche das Wasser aus dem nahegelegenen See\/Fluss pumpen. In Saporischschja hat jeder der 6 Reaktoren ein Pumpengeb\u00e4ude, es m\u00fcssten f\u00fcr den schlimmsten Fall also 6 Geb\u00e4ude getroffen werden. Der Reaktor selbst hat ein Containment, eine Schutzh\u00fclle, welche ihn vor \u00e4usseren Gefahren sch\u00fctzen soll. Welche Angriffe ein solches Contaiment aushalten kann ist abh\u00e4ngig vom Alter, der Lage und der Konstruktion. Es wird immer darauf hingewiesen, dass ein Containment einem Flugzeugabsturz standhalten k\u00f6nne, jedoch haben sich Durchschlagskraft von Waffensystemen und die Gr\u00f6sse von Flugzeugen gegen\u00fcber dem Zeitpunkt der Auslegung des Containments stark vergr\u00f6ssert. Gelingt es ein Containment zu durchschlagen ist weiter die Frage, kommt es zum Brand oder reicht die schiere Explosion, um Rohrleitungen zu brechen, abzureissen. Dabei kann es dann auch zur Kernschmelze kommen und infolge zum GAU. Deshalb ist zu hoffen, dass in einem Kriegsfall gut instruierte Truppen mit Sachkenntnis eingesetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Reaktorf\u00fchrer unter Psychischen Stress<\/h3>\n\n\n\n<p>Bei der Einnahme des AKW Tschernobyl war dasselbe Personal \u00fcber Tage hinweg im AKW verblieben. Sie hatten wenig Informationen wie es ihren Angeh\u00f6rigen, Freunden, Bekannten geht. Dies f\u00fchrt zus\u00e4tzlich zur Entbehrung zu einem hohen Psychischen Stress. Der AKW-Betrieb ist der Umgang mit einer Hochrisikotechnologie, bei welcher Abl\u00e4ufe in Sekunden zu hohen Leistungssteigerungen- oder Abf\u00e4llen f\u00fchren kann. Bei den tausenden von Bedienger\u00e4ten wie Computermonitore, Anzeigeger\u00e4te, Schalter und Kn\u00f6pfen ist es wichtig mit Routine arbeiten zu k\u00f6nnen. Teils m\u00fcssen im Notfall auch manuell in der Anlage vor Ort Klappen oder Ventile bedient werden, Fehlbedienungen k\u00f6nnen zu grossen Problemen f\u00fchren. Im Falle der Ukraine bedeutet dies, dass D\u00f6rfer um das AKW verschont bleiben m\u00fcssten, so dass sich die ArbeiterInnen im AKW nicht sorgen m\u00fcssen. Das Personal muss vermehrt rotieren und sich zwischen den Schichten erholen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus den Atomkatastrophen der Vergangenheit hat die Menschheit keine Lehren gezogen, der nukleare Albtraum nimmt kein Ende!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Krieg und Energie<\/h2>\n\n\n\n<p>Infolge des Kriegs in der Ukraine sieht sich Europa mit einer v\u00f6llig neuen Energiesituation konfrontiert. Die grosse Abh\u00e4ngigkeit von Russlands Gas-, \u00d6l- und Kernbrennstofflieferungen wirft die Europ\u00e4ischen Energieszenarien \u00fcber den Haufen. Verzweifelt wird um die Energieversorgung f\u00fcr den n\u00e4chsten Winter diskutiert. In Deutschland fordern erste Politiker den \u00abAusstieg aus dem Atomausstieg\u00bb ungeachtet dessen, dass Strom nicht durch Gasversorgungsleitungen fliessen wird. Mit Gas beheizte Geb\u00e4ude und Industrielle Prozessanlagen k\u00f6nnen nicht so einfach vom Verbrennen Fossiler Energietr\u00e4ger auf einen elektrischen Energietr\u00e4ger umstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das sich Europa und die Schweiz im Zuge des Klimawandels nicht schneller auf die alternative dezentrale unabh\u00e4ngige Energieerzeugung hinwandte, r\u00e4cht sich nun. Allzulange waren Solarthermische- und elektrische Anlagen bel\u00e4chelt worden, wurden Windr\u00e4der verhindert. R\u00fcckst\u00e4ndige Kreise wollten unbeachtet der Atomaren Risiken erneut neue AKW bauen, AKW deren Bauzeiten viel zu lange dauern. Und seit Beginn des Kriegs, scheint ein grosser Teil der Bev\u00f6lkerung gar das Risiko der AKW-Laufzeitverl\u00e4ngerung eingehen zu wollen. Der Krieg in der Ukraine zeigt einmal mehr, Atomkraft birgt zu viele Risiken! Was es jetzt braucht ist der Ausbau der erneuerbaren Energien. Wird ein Solarpanel beschossen muss sich niemand vor radioaktiver Verseuchung zu f\u00fcrchten!<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">PS: Unser gr\u00f6sstes Energiepotenzial ist die Energieeffizienz!<\/h1>\n\n\n\n<p>Haben wir einen Energienotstand? Immer noch speisen wir in der Schweiz Millionen Handy-Ladeger\u00e4te im Leerlauf, heizen wir schlecht isolierte H\u00e4user, heizen wir mit Elektroheizungen, heizen wir Wasser mit Elektroboiler anstelle mit W\u00e4rmepumpen-Boilern, lassen wir Leuchtreklamen die ganze Nacht hindurch brennen, lassen wir Strassenbeleuchtungen auch nach Mitternacht brennen\u2026. Daraus folgt, mit der letzten produzierten elektrischen kWh wird die Menschheit wohl nichts Sinnvolles tun!<\/p>\n\n\n\n<p>Weiterreichende Informationen:<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.iaea.org\/ukraine-conflict\">https:\/\/www.iaea.org\/ukraine-conflict<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.grs.de\/de\">https:\/\/www.grs.de\/de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/?p=1879#_ftnref1\">[1]<\/a>&nbsp;https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/?page_id=1161<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/?p=1879#_ftnref2\">[2]<\/a>&nbsp;https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/?page_id=569<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/?p=1879#_ftnref3\">[3]<\/a>&nbsp;Einsatz konventionellen Sprengsatzes, der bei seiner Explosion radioaktives Material in der Umgebung verteilt<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2022.03.11 Zum elften Jahrestag des Supergau in Fukushima (Japan) Nachdem<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1881,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[8,116,117,46,118,31,105,20,119,7,11,57,114,10],"class_list":["post-1879","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","tag-akw","tag-atomenergie","tag-atomkraftwerk","tag-beznau","tag-chernobyl","tag-iaea","tag-kernenergie","tag-leibstadt","tag-lucerne","tag-muehleberg","tag-schrottreaktor","tag-tschernobyl","tag-ukraine","tag-uralt"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1879","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1879"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1879\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1886,"href":"https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1879\/revisions\/1886"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1881"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1879"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1879"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fokusantiatom.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1879"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}