Fokus Anti-Atom

35 Organisationen machen Druck auf Nachrüstungen in Mühleberg

35 Anti-Atom-, Umwelt-, Menschenrechtsorganisationen und Parteien verlangen sofortige Massnahmen gegen die nunmehr über drei Jahre dauernde Verschleppung von Nachrüstkonzepten im AKW Mühleberg. Sie fordern zu diesem Zweck vom Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK in einem Brief vom 20. Oktober 2014, die Verordnung zur Ausserbetriebnahme von Kernkraftwerken ABNV

OSART FollowUp- Mission im AKW Mühleberg

AKW-Mühleberg: die BKW ist noch lange nicht reingewaschen! Vom 16.-20. Juni haben Aufsichtsspezialisten der Internationalen Atomenergieagentur IAEA im AKW Mühleberg überprüft, ob die am 25.10.2012 gerügten Mängel1 von Organisation und Prozessabläufen von der BKW verbessert worden sind. In grösseren Abständen führt die IAEA so genannte OSART-Missionen durch, bei der betriebliche

Abstimmung Mühleberg vom Netz

„Mühleberg vom Netz“ ist durchgefallen – Mühleberg abschalten steht auf der Tagesordnung Die Initiative „Mühleberg vom Netz“ ist – wie vielerorts vorausgesagt – abgelehnt worden. Dies als Freipass für die von der BKW geplante fünfjährige Restlaufzeit zu interpretieren, ist aber falsch. Die Initiative ist nur ein Indikator für die Stimmung

Spiel mit Risiko geht weiter

Zum Anlass der ENSI-Vernehmlassung zum AKW Mühleberg Was das ENSI heute unter dem Deckmantel “hohe Sicherheit“ verkauft, sind im Prinzip grosse Abstriche gegenüber dem Konzept DIWANAS,  für welches Anfangs 2012 schon das Freigabeverfahren begonnen hatte. Die BKW ringt dem ENSI minimale Nachrüst-Massnahmen ab. Das Ganze grenzt an Arbeitsbeschaffung für das

Schnellabschaltung im AKW Mühleberg 3 Monate verheimlicht

Fokus Anti-Atom entdeckte gestern eine auf der ENSI Homepage diskret platzierte Vorkommnis- Meldung1 . Die Meldung wurde am 22.November 2013 aufgeschaltet, einen Tag nach der Medienkonferenz2 des ENSI zum Verzicht auf nötige Sicherheitsnachrüstungen im AKW Mühleberg. Bis zum Super-GAU in Fukushima wurden Schnellabschaltungen immer innert Tagesfrist als Vorkommnisse vermeldet. Seit

77 Tage sind nicht genug

Andreas Berger lässt die 77 Tage des AKW-Ade-Camps vor dem BKW-Hauptsitz aufleben. Sein Film «77 Tage sind nicht genug» zeigt den Protest, der in der temporären Stilllegung des AKW Mühleberg gipfelte. Christoph Aebischer, BZ, 01.12.2011 «Hallo Paps, darf ich im Camp übernachten? Ich bin an vorderster Front, aber es passiert schon nichts.»